Die
Agressivität der Cichliden
Der Zitronenbuntbarsch
ist
einer der agressivsten unter den Buntbarschen. Gerade die orange und
gelbe Farbform konnte sich - Dank ihrer Durchsetzungskraft in einigen
Regionen ihrer natürlichen Standorte - die besten
und
tiefsten
Plätze im Fluss sichern und entging so dem ufernahen
Dynamitangeln
der Fischer, dem die graue, weniger agressive Farbform des
Amphilophus Citrinellus zum Opfer fiel.
Schon als Jungfische
lassen
sich manche
Individuen nicht mehr - z.B. von größeren Astronotus Ocellatus
(Oskars)
-
einschüchtern. Erwachsene Männchen mit starken
Stirnbuckeln
könnnen mit ihrer Kraft schnell zu Mördern
gegenüber
Weibchen und Artgenossen werden. Manche Tiere suchen sich
sogar regelrecht
andere Artgenossen aus, um ihre Agression auf diese zu lenken. In einem
großen Aquarium, welchses durch Wurzeln- oder
Steineverstecke,
Höhlen und Sichtbbarrieren
bietet, lässt sich die Agression im
Zaume halten. Gerade ein gut gewählter Besatz von mehreren
Artgenossen und anderern kleineren und gleich großen
Mittelamerikanern entspannt das agressive Verhalten deutlich
und
läßt die Fische zu haltbaren Aquarienbewohner
werden, ohne
dass sich die Tiere ständig Verletzungen zufügen.
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über die Ernährung der Buntbarsche |

Balzen und Beissen liegen oft nah
bei einander
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